Gelenk.

Gelenkkopf und Gelenkpfanne formen das Gelenk. Eine Knorpelschicht schützt den Knochen vor Verletzungen. Das Gelenk wird zudem von einer Gelenkkapsel umschlossen – ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der als eine Art Gleitmittel für die Gelenke dient.

Sind Gelenke durch einen Unfall, durch Überbelastung, chronische Fehlbelastung oder auch eine Fehlstellung in ihrer Funktion beeinträchtigt, so müssen diese fachmedizinisch behandelt werden.

Gelenke. Bewegliche Verbindungen zwischen den Knochen des Körpers.

Behandlungsmethoden.

Unbehandelt führen viele der Erkrankungen später zu chronischen Leiden, wie z. B. einem Gelenkverschleiß (Arthrose).

Das Behandlungsspektrum des Gelenks reicht von Verletzungen, wie Prellungen oder Brüchen, bis zur Behandlung von chronischen Erkrankungen und Fehlstellungen. Vor einem chirurgischen Eingriff versuchen wir zunächst, mit konservativen Heilmethoden die Schmerzen zu lindern oder gar zu beseitigen.

Behandlungsfelder.

ELLENBOGENGELENK

Im Ellenbogengelenk treffen sich der Oberarmknochen (Humerus) und die beiden Unterarmknochen, Elle (Ulna) und Speiche (Radius). Ähnlich einem Scharnier sorgt das Gelenk zwischen Ober- und Unterarmknochen für die Beugung und Streckung des Ellenbogens. Erkrankungen und Verletzungen von Ellenbogen und Unterarm haben deshalb oft auch Auswirkungen auf die Beweglichkeit der Hand. Die Nerven passieren hier eine Engstelle und können zu Beschwerden führen (Engpasssyndrom).

HANDGELENK

Das Handgelenk besteht aus verschiedenen Teilgelenken und stellt zusammen mit den Fingergelenken das funktionale, komplexe Gelenkgebilde der Hand dar. Menschen können den Unterarm so drehen, dass sie ihre Hand als Greifwerkzeug einsetzen können. Die Handgelenke werden durch zahlreiche Bänder gestützt, die die Bewegungen führen. Ein Nervenengpass, das Karpaltunnelsyndrom, zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Handgelenks.

HÜFTGELENK

Das Hüftgelenk bildet den beweglichen Übergang vom Rumpf zum Bein und ist, nach dem Kniegelenk, das zweitgrößte Gelenk des Menschen. Durch Verschleiß entsteht z. B. die Koxarthrose, die dem Gelenkknorpel , aber auch Gelenkkapsel, Muskulatur und Knochen zerstört werden können. Sie ist eine häufige Erkrankung, die durch Fehlstellungen, Unfälle aber auch im höheren Alter durch einen Sturz und nachfolgenden Bruch ausgelöst werden kann. Arthrosen, aber auch Nekrosen (teilweises Absterben des Hüftkopfes) sollten im späten Stadium operativ behandelt werden.

KNIEGELENK

Als größtes Gelenk im Körper wird es durch den Oberschenkelknochen, das Schienbein und die Kniescheibe gebildet. Das Kniegelenk ist ein Dreh-Scharniergelenk. Es ermöglicht die Beugung und Streckung des Beins sowie eine leichte Ein- und Auswärtsdrehung in gebeugtem Zustand. Gesichert und stabilisiert wird das Kniegelenk dabei durch einen komplexen Bandapparat aus Muskeln, Sehnen, Kniegelenkkapsel, Knorpel und den Menisken.

Vor allem im Sport wirken Kräfte in hoher Konzentration stark auf den Meniskus ein, der wie ein Stoßdämpfer zwischen den Gelenkknochen fungiert. Die Folge sind vor allem im Sport Verletzungen des inneren oder äußeren Meniskus oder auch des Kreuzbandes, das das Kniegelenk stabilisiert.

SCHULTERGELENK

Das Schultergelenk stellt die Verbindung von Rumpf und Armen her und ist als Kugelgelenk zugleich das beweglichste Gelenk des Menschen. Diese Beweglichkeit wird durch zahlreiche Sehnen und Muskeln sichergestellt. Die enorme Beweglichkeit ist aber auch mit ein Grund für die Anfälligkeit der Schulter für Verletzungen und Erkrankungen. Schmerzen in der Schulterregion haben vielfältige Ursachen, wie ein Engpasssyndrom (Impingemente), Reizungen, Überlastungserscheinungen, Entzündungen, Kalkeinlagerungen oder auch eine Schädigung der Bizepssehne bis hin zum Verschleiß. Für eine genaue Diagnose sind häufig eine Kernspintomographie (MRT) und manchmal zusätzlich eine Spiegelung des Schultergelenks erforderlich.

SPRUNGGELENK

Das Sprunggelenk verbindet den Fußknochen mit dem Wadenbein und Schienbein. Als Scharniergelenk ermöglicht das obere Sprunggelenk die Bewegung des Fußes nach oben und nach unten. Dagegen lässt sich mit dem unteren Sprunggelenk der Fuß nach den Seiten bewegen. Ein fester Band-Kapsel-Apparat schützt und stabilisiert das Sprunggelenk. Das Sprunggelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke. Durch die hohe Belastung, die zylinderförmige Anatomie und die Konstruktion der Bänder ist das Sprunggelenk aber auch für verschiedene entzündliche und verschleißbedingte Erkrankungen anfällig, die vor allem die Bänder, aber auch die Knochen, betreffen können.

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