Fuss.

Rund 130.000 Kilometer tragen die Füße uns im Laufe des Lebens – so weit, dass wir damit etwa dreimal die Erde umrunden könnten. Falsches Schuhwerk, sei es zu eng oder zu groß oder zu wenig stabil, schadet den Füßen langfristig.

Zusätzlich können beim Sport, wo ein Mehrfaches des Körpergewichtes auf den Fuß einwirkt, Überbelastungen auftreten. Die Folge sind Schäden an den Füßen, den Gelenken und auch der Wirbelsäule.

Der Fuss. Der meist beanspruchte Teil unseres Körpers.

Behandlungsmethoden.

Durch Überbelastung hervorgerufene Fehlstellungen bis hin zu chronischen Erkrankungen müssen vom Facharzt behandelt werden.

Das Behandlungsspektrum des Fußes reicht von diesen Fehlbildungen über die Notfallversorgung einer Verletzung bis zur Behandlung von chronischen Erkrankungen, wie der Arthrose. Vor einem chirurgischen Eingriff versuchen wir zunächst, mit konservativen Heilmethoden die Schmerzen zu lindern oder gar zu beseitigen.

Behandlungsfelder.

ARTHROSE

Massive Schmerzen bereiten Arthrosen, wie z. B. die des Großzehengrundgelenks, die durch einen zunehmenden Gelenkverschleiß entstehen. Sie sind mit Bewegungseinschränkungen verbunden und können im Falle des Großzehengrundgelenks bis zur Versteifung führen.

Auch die Sprunggelenke (oberes und unteres Sprunggelenk) können von solch einem Krankheitsbild betroffen sein, da sie die gesamte Körperlast tragen und auf den Boden umsetzen. Arthrosen sind hier häufig die Folgen unbehandelter Verletzungen.

FEHLSTELLUNGEN

Hallux valgus bezeichnet die Großzehe, die im Fall der Fehlstellung zunehmend in Richtung der anderen Zehen abweicht und an der Innenseite eine schmerzhafte Wölbung (Ballen) entstehen lässt.

Häufig sind dann auch benachbarte Zehen (zweite bis vierte) betroffen, die dann in Form von Hammer- oder Krallenzehen Schmerzen im Schuh und beim Laufen verursachen.

Veränderungen der Fußform sind ebenfalls Folgen von zu hohen Belastungen oder falschem Schuhwerk. Am häufigsten findet sich der Senk-Spreizfuß. Knickt dabei die Ferse nach außen ab, so entsteht der so genannte Knickfuß. Alle genannten Fußfehlformen müssen nicht unbedingt, können jedoch zu Beschwerden führen. Sie sollten auf jeden Fall aber konservativ, z. B. über Einlagen, durch den Facharzt behandelt werden, um nachfolgende Beeinträchtigungen im gesamten Wirbel-Stützapparat zu vermeiden.

Entstehen Schmerzen eher unter dem Mittelfuß, so spricht man von der Metatarsalgie. Die Ursache ist eine fehlerhafte Lastverteilung der Mittelfußköpfchen untereinander, die zunächst konservativ, z. B. mittels Einlagen, behandelt wird. Sollte es zu keiner Verbesserung der Beschwerden kommen, ist ein operativer Eingriff erforderlich.

FERSENSPORN/PLANTARFASZITIS

Schmerzt es unter der Ferse, so sind die häufigsten Ursachen eine Reizung der Plantarsehne und daraus entstehend der Fersensporn – meist als Folge einer Überbelastung. In diesem Fall werden von uns meist konservative Mittel, wie entzündungshemmende Medikamente, Fersenpolstereinlagen oder auch ggf. eine Bestrahlungstherapie, empfohlen.

ÜBERBEIN

Das Überbein (Ganglion) ist eine mit gallertartigem Inhalt gefüllte Zyste, die eine Verbindung zu der Gelenkkapsel oder dem Sehnengleitgewebe hat. Es ist der häufigste gutartige Weichteiltumor des Fußes. Gelegentlich können sehr kleine, nicht sichtbare Ganglien starke Schmerzen verursachen. Aufgrund der deutlichen Rezidivneigung ist bezüglich operativer Maßnahmen sehr zurückhaltend vorzugehen.

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